21.08.2018

FESTIVAL 2018


Schirmherr des Classic con brio Festivals:
Burkhard Jasper MdL

Vielen DANK an alle, die zum Gelingen des großartigen Festivals beigetragen haben!
Bitte gleich den Termin für das kommende Jahr vormerken:

                                 08.-17. März 2019

  
Foto: Regina Rabanus

13.- 22. April 2018

"Entlang der Donau"


                   
Änderungen vorbehalten

In 12 Konzerten traten Künstler aus 14 Nationen auf und führten
Werke
von ca. 30 unterschiedlichen Komponisten auf.

2017: Musiker des Festivals in Gesellschaft von Hagen Gleisner (Intendant des Festivals), Burkhard Jasper (Schirmherr des Festivals) und Wolfgang Griesert (Oberbürgermeister von Osnabrück)
Foto: classic con brio


Folgende Künstler haben wir 2018 nach Osnabrück eingeladen:

Gerhild Romberger, Gesang             

Sindri Lederer, Violine, NOTOS         

Sergey Malov, Violine                                    

Daniel Rowland, Violine                     

Vanessa Szigeti, Violine                                  

Wouter Vossen, Violine                     

Andrea Burger, Viola, NOTOS                       

Vladimir Mendelssohn, Viola                          

Maja Bogdanović, Violoncello            
David Cohen
, Violoncello                               

Philip Graham, Violoncello, NOTOS  

Jocelyn Aubrun, Flöte               

Blanca Gleisner, Oboe              

Lauri Sallinen, Klarinette           

Benedikt Seel, Fagott                

Benoît de Barsony, Horn     

Nino Gvetadze, Klavier                           

Antonia Köster, Klavier, NOTOS       

Natacha Kudritskaya, Klavier    

Julia Okruashvili, Klavier          

Alfredo Perl, Klavier     

Bart van de Roer, Klavier           

Wolfgang Abendroth, Orgel      

Stephan Lutermann, Orgel, Chorleitung       

 

NOTOS Quartett:                            

Sindri Lederer,Violine                                                        

Andrea Burger, Viola                                                        

Philip Graham, Violoncello                                                        

Antonia Köster, Klavier                                                     


Peter Witte, Komponist eines Werkes, das vom Celloorchester uraufgeführt wird. 

Frauenchor der Hochschule Osnabrück und Vokalconsort Osnabrück,

Leitung: Stephan Lutermann

 

Jugendliche Ensembles, die im Familienkonzert auftreten:

Osnabrücker Stadtstreicher

Celloorchester der Musikakademie Remelé e.V.

Percussion-Ensembles
(Kreismusikschule Osnabrück)

FLOGI Quartett (junges Osnabrücker Streichquartett):
Andrija Wonnemann,
Violine
Katharina Zur Horst-Staffe,
Violine
Adam Wonnemann,
Viola
Lisa Marie Kruse,
Violoncello


Helmut Thiele,
Moderation der Konzerte
Annette Schekahn,
Moderatorin des Familienkonzertes





Konzertfolge:

  1. Freitag, 13. April, 20 Uhr, Schlossaula der Universität Osnabrück
  2. Samstag, 14. April, 20 Uhr, St. Matthäuskirche, Melle
  3. Sonntag, 15. April, 11 Uhr, Familienkonzert, Schlossaula der Universität

                               Konzert der Felicitas und Werner Egerland Stiftung

  1. Sonntag, 15. April, 15 Uhr, Schloss Ippenburg, Bad Essen
  2. Sonntag, 15. April, 19 Uhr, medicos.osnabrück Weidenstrasse 2-4
  3. Dienstag, 17. April, 20 Uhr, Bürgersaal Bissendorf
  4. Mittwoch, 18. April, Schlossaula der Universität Osnabrück
  5. Donnerstag, 19. April, 20 Uhr, Blue Note, Osnabrück
  6. Freitag, 20. April, 19 Uhr, Schlossaula der Universität Osnabrück
  7. Freitag, 20. April, 21:30 Uhr, Schlossaula der Universität Osnabrück
  8. Samstag, 21. April, 20 Uhr, Schlossaula der Universität Osnabrück
  9. Sonntag, 22. April, 11 Uhr, Bad Iburg, Rittersaal

Erläuterungen zum Motto: ENTLANG DER DONAU

Bei Erwähnung von Ländern wie Ukraine, Moldau, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Kroatien, Ungarn oder Slowakei, denkt man unweigerlich an Jahrzehnte kommunistischer Diktatur und Unterdrückung, an die Krim-Annexion durch Russland, den Krieg in der Ukraine sowie an die nationalistischen Jugoslawienkriege.

Selten denkt man an den unfassbaren kulturellen, insbesondere musikalischen Reichtum, den die Donauregion über Jahrhunderte - weit über die Landesgrenzen hinweg - erlebt hat. Der Ausbruch der Weltkriege und des Nationalsozialismus sowie später der Kommunismus führten zu einer kulturellen Atomisierung. Viele Musiker und Komponisten wie Bartok, von Dohnanyi, Enescu, Martinu, V. Mendelssohn, Schoenberg, Zemlinsky und Kreisler emigrierten, die kulturelle Vielfalt der Region erlosch. Mit dem classic con brio Musikfestival ENTLANG DER DONAU soll das immense musikalische Erbe dieser Region, die in regem Austausch mit den westlichen Donauanrainerstaaten, Europa und Amerika stand, wiederbelebt und gepflegt werden.

Die Biographien der Musiker und Komponisten aus den Ländern ENTLANG DER DONAU zeigen, wie eng sie mit der Europäischen Tradition verbunden waren und welch befruchtender, vielseitiger Austausch unter ihnen bestand. Markante Beispiele hierfür sind Haydns Gypsy Trio; Mozarts Erfolge in Prag; Brahms‘ Ungarische Tänze, die seinen Freund Dvorak zu seinen Slawischen Tänzen mit Motiven aus Slowakei, Polen, Ukraine, Serbien und Tschechien inspirierten; Bartoks Klavier Quartett op. 20, das lange Zeit als verschollen galt, während des classic con brio Musikfestivals zum ersten Mal in Niedersachsen aufgeführt wird, und deutliche Nähe zu Brahms zeigt.