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Lukas Plag wurde 1997 in Weimar in eine Musikerfamilie hinein geboren und begann seine instrumentale Ausbildung im Alter von sieben Jahren am Violoncello. Sehr bald stellten sich erste Erfolge ein: im Alter von neun Jahren bekam er den Anerkennungspreis beim Carl-Schröder-Wettbewerb.

2008 wechselte er in die Celloklasse von Benjamin Jupé und setzte 2009 seine Ausbildung am Musikgymnasium Schloss Belvedere in der Celloklasse von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt fort. Seitdem nahm er bereits mehrfach am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teil und ist mehrfacher erster Bundespreisträger u. a. in der Kategorie Cello Solo. Im September 2012 wechselte er in die Klasse von Christoph Spehr.

Zwei Jahre später ermöglichte ihm der Wechsel zum Landesmusikgymnasium Dresden Carl Maria von Weber das Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Peter Bruns, bei dem er 2017 das Vollstudium aufnahm. Vielfach inspiriert wurde er durch zahlreiche Meisterkurse bei Prof. Peter Bruns, Daniel Müller-Schott, Norman Fischer, Alban Gerhardt, Marie Elisabeth Hecker, Prof. Wolfgang Boettcher und Prof. Wen-Sinn Yang.

2011 folgte er der Einladung der Kronberg Academy zum Projekt „Musik-miteinander“. 2013 -2018 war er Mitglied im Bundesjugendorchester, mit dem er auch als Solocellist viele Konzerte u. a. in Europa, Asien oder Amerika gestalten durfte. Nach erfolgreicher Teilnahme am Wettbewerb der europäischen Rundfunkanstalten „concertino praga“ wurde er in der Kategorie Quartett mit „honorable mention“ und einer Konzerttournee ausgezeichnet. Im Rahmen der „Kofferkonzerte“ hatte er bei den Osterfestspielen in Baden Baden gemeinsam mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker die Gelegenheit für kammermusikalische Auftritte. Beim internationalen Wettbewerb „concours flame“ für junge Cellisten in Paris erhielt er 2013 den „premier prix special“. Im selben Jahr erspielte er sich den Solistenpreis beim Jugendwettbewerb „Beethoven Bonnensis“. 2019 wurde er von der Carl Flesch Akademie Baden Baden mit dem Werner Stiefel Preis ausgezeichnet, verbunden mit einem Engagement als Solist mit der Philharmonie Baden Baden. Auch vorher war Lukas mehrfach solistisch tätig u.A. mit dem Deutschen Medizinstudierenden Orchester oder bei der Potsdamer Orchesterwoche.

Er spielt ein Instrument des Geigenbauers Dietmar Rexhausen (2012) und einen Bogen von Jochen Schmidt.